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Ing. Büro S. Ludescher,
CH-Oftringen
Hinweise zum Betrieb
des Analysators unter Windows
Grundsätzlich läuft
der Analysator unter allen Windows Systemen. Jedoch ist
keines der Systeme für Real Time Applikationen
ausgelegt. Es macht sich eine erhöhte Latenzzeit
bemerkbar. Dies kann folgendes bedeuten:
- Overrun Fehler: Es wurden neue Daten empfangen
bevor die vorherigen gelesen wurden, weil das
System anderweitig beschäftigt war.
- Statusregister stimmen nicht mit dem
entsprechenden Datenbyte überein: Die Priorität
der Statusregister ist kleiner als die des
Datenregisters. Ausserdem besitzt nur das
Datenregister bei neuerer Hardware ein FIFO, die
Statusregister nicht. Deshalb kann es sein dass
der Status dem falschen Byte zugeordnet wird.
Für normale Datenübertragung in Windows ist das
unbedeutend. Der Analysator benötigt aber die
Statusregister.
Folgende Fehler können vorkommen:
- Paritätsfehler / Adressbit falsch zugeordnet (je
nach Paritätsmodus).
- Reihenfolge der RTS / CTS Signale und der Daten
entsprechen nicht dem tatsächlichen zeitlichen
Ablauf.
- RxD / TxD Daten vertauscht (nur bei Halbduplex
Betriebsart).
Windows NT und 2000 lässt keine direkten
Hardwarezugriffe zu. Das bedeutet, Funktionen, welche
NT/2000 nicht unterstützt, funktionieren auch nicht. Das
bedeutet:
- Der Halbduplexanschluss läuft unzuverlässig.
- Aufzeichnungen in 9-Bit Modus sind nicht
möglich.
Mit einem Treiber, welcher Hardwarezugriffe
ermöglicht, kann dies jedoch umgangen werden.
Betrieb unter Windows 3.1, Windows
95/98:
Läuft in einer DOS-Box. Die
Einschränkungen beziehen sich auf die Latenzzeit wie
oben beschrieben.
Installation:
- Kopieren Sie die Dateien in ein Verzeichnis, z.B.
c:\programme\pa
- Fügen Sie die folgende Zeile in die Autoexec.bat
ein: "c:\programme\pa\pa_timer.com".
Dieses kleine mitgelieferte Programm installiert
einen Timer welcher die Genauigkeit unter Windows
95/98 verbessert.
- Möchten Sie den Analysator mit dem Startmenu
aufrufen, fahren Sie mit der Maus auf den Balken
am unteren Bildschirmrand, drücken Sie die
rechte Maustaste, wählen Sie Eigenschaften
Programme im Menü Start
Hinzufügen Durchsuchen, wählen Sie im
Verzeichnis c:\programme\pa\ die Datei pa.exe.
- Möchten Sie die gespeicherten Analysator Dateien
mit dem Programm verknüpfen (so dass Sie im
Explorer die gespeicherten Dateien doppelklicken
können), starten Sie den Windows Explorer, dann
Menü Ansicht Optionen Dateitypen
Registerkarte Neuer Typ wie folgt
eintragen: Beschreibung: Protokoll Analysator,
Zugeordnete Erweiterung: pad
- Dann unter Vorgänge Neu Vorgang:
Oeffnen, dann Anwendung...:
c:\parogramme\pa\pa.exe, dann ok.
- Dann Taste Anderes Symbol Name:
c:\programme\pa\pa.ico, danach OK, OK, OK.
Betrieb unter Windows NT/2000:
Läuft in einer DOS-Box. Die
Einschränkungen beziehen sich auf die Latenzzeit wie
oben beschrieben, jedoch gravierender. Zusätzlich macht
sich eine reduzierte Genauigkeit des Zeitstempels
bemerkbar.
Bei Windows 2000 war es zudem nicht
möglich das Programm mit der Maus zu bedienen, wenn es
in einer DOS-Box betrieben wird. Im Vollbildmodus läuft
es jedoch (Alt-Enter drücken).
Ohne zusätzliche Hardwaretreiber (Siehe weiter Unten)
sollten Sie nur den Vollduplexanschluss verwenden, also
mit 2 Schnittstellenkabel auf COM 1 und COM 2. Wählen
Sie im Analysator unter Optionen Schnittstelle
COM 1 unter COM A und COM 2 unter COM B. Ausserdem
sind Aufzeichnungen in 9-Bit Modus nicht möglich.
Installation:
- Kopieren Sie die Dateien in ein Verzeichnis, z.B.
c:\programme\pa.
- Die Kompatible Hardware-Timer Emulation muss
eingeschaltet werden. Starten Sie dazu den
Windows Explorer, dann wählen Sie das
Verzeichnis c:\programme\pa. Wählen Sie die
Datei pa.exe mit der rechten Maustaste, dann
Eigenschaften Registerkarte Programm
Taste Windows NT Feld
Kompatible Hardware-Timer Emulation
einschalten, dann OK.
- Möchten Sie den Analysator mit dem Startmenu
aufrufen, fahren Sie mit der Maus auf den Balken
am unteren Bildschirmrand, drücken Sie die
rechte Maustaste, wählen Sie Eigenschaften
Programme im Menü Start
Hinzufügen Durchsuchen, wählen Sie im
Verzeichnis c:\programme\pa\ die Datei pa.exe.
- Möchten Sie die gespeicherten Analysator Dateien
mit dem Programm verknüpfen (so dass Sie im
Explorer die Dateien doppelklicken können),
starten Sie den Windows Explorer, dann Menü
Ansicht Optionen Dateitypen
Registerkarte Neuer Typ wie folgt eintragen:
Beschreibung: Protokoll Analysator, Zugeordnete
Erweiterung: pad
- Dann unter Vorgänge Neu Vorgang:
Oeffnen, dann Anwendung...:
c:\parogramme\pa\pa.exe, dann ok.
- Dann Taste Anderes Symbol Name:
c:\programme\pa\pa.ico, danach OK, OK, OK.
Vermeidung der Windows NT/2000 Probleme:
Für Präzise Zeitmessungen, genaue
Anzeige der Statussignale, hoher Datendurchsatz,
Halbduplexanschluss, oder die Verwendung des 9-Bit
Multidrop Modus sollte der Analysator unter DOS betrieben
werden. Dazu gibt es 2 Möglichkeiten:
- Legen Sie eine DOS Partition an und starten Sie
den PC unter DOS.
- Booten Sie den PC von einer DOS-Diskette.
Eine weitere Möglichkeit ist
die Verwendung einens NT DOS Hardware Treiber, welcher
den direkten Hardwarezugriff ermöglicht, wie z.B. den
Dos Enabler von Kithara , oder den Direct I/O Paule.
Beispiel Direct I/O:
Direct I/O kann via Internet von http://www.direct-io.com
als Shareware herunter geladen werden. Zur Installation
benötigt man Administratoren Rechte. Nach der
Installation muss im Gerätemanager (Windows
Einstellungen Systemsteuerung Geräte) beim
Gerät Direct I/O die Startart
auf System geändert werden. Danach muss der
PC neu gestartet werden.

Falls Direct I/O später wieder
deinstalliert werden soll, die Startart auf
Deaktiviert einstellen und den PC neu
starten. Danach kann der Treiber deinstalliert werden.
Nach der Installaion den Direct I/O
Treiber via 'Windows Einstellungen Systemsteuerung
Direct I/O' wie folgt konfigurieren (Beispiel für
Anschluss an COM1): I/O Ports Adresse 3F8 3FF
(Begin und End eintragen, dann Add), Interrupt 4, bei
'Allowed Process'PA.EXE eintragen, dann Add.
Nach der Konfiguration OK drücken, danach kann Pa.exe
gestartet werden.



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