English

HOME

ZP485 Konverter

Analysator Software

Analysator Zubehör

Kontakt

Download

Besuchen Sie unsere Mitbewerber

Ing. Büro S. Ludescher, CH-Oftringen


Hinweise zum Betrieb des Analysators unter Windows

Grundsätzlich läuft der Analysator unter allen Windows Systemen. Jedoch ist keines der Systeme für Real Time Applikationen ausgelegt. Es macht sich eine erhöhte Latenzzeit bemerkbar. Dies kann folgendes bedeuten:

  • Overrun Fehler: Es wurden neue Daten empfangen bevor die vorherigen gelesen wurden, weil das System anderweitig beschäftigt war.
  • Statusregister stimmen nicht mit dem entsprechenden Datenbyte überein: Die Priorität der Statusregister ist kleiner als die des Datenregisters. Ausserdem besitzt nur das Datenregister bei neuerer Hardware ein FIFO, die Statusregister nicht. Deshalb kann es sein dass der Status dem falschen Byte zugeordnet wird. Für normale Datenübertragung in Windows ist das unbedeutend. Der Analysator benötigt aber die Statusregister.

Folgende Fehler können vorkommen:

  • Paritätsfehler / Adressbit falsch zugeordnet (je nach Paritätsmodus).
  • Reihenfolge der RTS / CTS Signale und der Daten entsprechen nicht dem tatsächlichen zeitlichen Ablauf.
  • RxD / TxD Daten vertauscht (nur bei Halbduplex Betriebsart).

Windows NT und 2000 lässt keine direkten Hardwarezugriffe zu. Das bedeutet, Funktionen, welche NT/2000 nicht unterstützt, funktionieren auch nicht. Das bedeutet:

  • Der Halbduplexanschluss läuft unzuverlässig.
  • Aufzeichnungen in 9-Bit Modus sind nicht möglich.

Mit einem Treiber, welcher Hardwarezugriffe ermöglicht, kann dies jedoch umgangen werden.

Betrieb unter Windows 3.1, Windows 95/98:

Läuft in einer DOS-Box. Die Einschränkungen beziehen sich auf die Latenzzeit wie oben beschrieben.

Installation:

  • Kopieren Sie die Dateien in ein Verzeichnis, z.B. c:\programme\pa
  • Fügen Sie die folgende Zeile in die Autoexec.bat ein: "c:\programme\pa\pa_timer.com". Dieses kleine mitgelieferte Programm installiert einen Timer welcher die Genauigkeit unter Windows 95/98 verbessert.
  • Möchten Sie den Analysator mit dem Startmenu aufrufen, fahren Sie mit der Maus auf den Balken am unteren Bildschirmrand, drücken Sie die rechte Maustaste, wählen Sie Eigenschaften – Programme im Menü Start – Hinzufügen – Durchsuchen, wählen Sie im Verzeichnis c:\programme\pa\ die Datei pa.exe.
  • Möchten Sie die gespeicherten Analysator Dateien mit dem Programm verknüpfen (so dass Sie im Explorer die gespeicherten Dateien doppelklicken können), starten Sie den Windows Explorer, dann Menü Ansicht – Optionen – Dateitypen – Registerkarte Neuer Typ wie folgt eintragen: Beschreibung: Protokoll Analysator, Zugeordnete Erweiterung: pad
  • Dann unter Vorgänge – Neu – Vorgang: Oeffnen, dann Anwendung...: c:\parogramme\pa\pa.exe, dann ok.
  • Dann Taste Anderes Symbol – Name: c:\programme\pa\pa.ico, danach OK, OK, OK.

Betrieb unter Windows NT/2000:

Läuft in einer DOS-Box. Die Einschränkungen beziehen sich auf die Latenzzeit wie oben beschrieben, jedoch gravierender. Zusätzlich macht sich eine reduzierte Genauigkeit des Zeitstempels bemerkbar.

Bei Windows 2000 war es zudem nicht möglich das Programm mit der Maus zu bedienen, wenn es in einer DOS-Box betrieben wird. Im Vollbildmodus läuft es jedoch (Alt-Enter drücken).

Ohne zusätzliche Hardwaretreiber (Siehe weiter Unten) sollten Sie nur den Vollduplexanschluss verwenden, also mit 2 Schnittstellenkabel auf COM 1 und COM 2. Wählen Sie im Analysator unter Optionen – Schnittstelle – COM 1 unter COM A und COM 2 unter COM B. Ausserdem sind Aufzeichnungen in 9-Bit Modus nicht möglich.

Installation:

  • Kopieren Sie die Dateien in ein Verzeichnis, z.B. c:\programme\pa.
  • Die Kompatible Hardware-Timer Emulation muss eingeschaltet werden. Starten Sie dazu den Windows Explorer, dann wählen Sie das Verzeichnis c:\programme\pa. Wählen Sie die Datei pa.exe mit der rechten Maustaste, dann Eigenschaften – Registerkarte Programm – Taste Windows NT – Feld „Kompatible Hardware-Timer Emulation“ einschalten, dann OK.
  • Möchten Sie den Analysator mit dem Startmenu aufrufen, fahren Sie mit der Maus auf den Balken am unteren Bildschirmrand, drücken Sie die rechte Maustaste, wählen Sie Eigenschaften – Programme im Menü Start – Hinzufügen – Durchsuchen, wählen Sie im Verzeichnis c:\programme\pa\ die Datei pa.exe.
  • Möchten Sie die gespeicherten Analysator Dateien mit dem Programm verknüpfen (so dass Sie im Explorer die Dateien doppelklicken können), starten Sie den Windows Explorer, dann Menü Ansicht – Optionen – Dateitypen – Registerkarte Neuer Typ wie folgt eintragen: Beschreibung: Protokoll Analysator, Zugeordnete Erweiterung: pad
  • Dann unter Vorgänge – Neu – Vorgang: Oeffnen, dann Anwendung...: c:\parogramme\pa\pa.exe, dann ok.
  • Dann Taste Anderes Symbol – Name: c:\programme\pa\pa.ico, danach OK, OK, OK.

Vermeidung der Windows NT/2000 Probleme:

Für Präzise Zeitmessungen, genaue Anzeige der Statussignale, hoher Datendurchsatz, Halbduplexanschluss, oder die Verwendung des 9-Bit Multidrop Modus sollte der Analysator unter DOS betrieben werden. Dazu gibt es 2 Möglichkeiten:

  • Legen Sie eine DOS Partition an und starten Sie den PC unter DOS.
  • Booten Sie den PC von einer DOS-Diskette.

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung einens NT DOS Hardware Treiber, welcher den direkten Hardwarezugriff ermöglicht, wie z.B. den Dos Enabler von Kithara , oder den Direct I/O Paule.

Beispiel Direct I/O:

Direct I/O kann via Internet von http://www.direct-io.com als Shareware herunter geladen werden. Zur Installation benötigt man Administratoren Rechte. Nach der Installation muss im Gerätemanager (Windows Einstellungen – Systemsteuerung – Geräte) beim Gerät „Direct I/O“ die „Startart“ auf „System“ geändert werden. Danach muss der PC neu gestartet werden.

Falls Direct I/O später wieder deinstalliert werden soll, die „Startart“ auf „Deaktiviert“ einstellen und den PC neu starten. Danach kann der Treiber deinstalliert werden.

Nach der Installaion den Direct I/O Treiber via 'Windows Einstellungen – Systemsteuerung – Direct I/O' wie folgt konfigurieren (Beispiel für Anschluss an COM1): I/O Ports Adresse 3F8 – 3FF (Begin und End eintragen, dann Add), Interrupt 4, bei 'Allowed Process'„PA.EXE” eintragen, dann Add. Nach der Konfiguration OK drücken, danach kann Pa.exe gestartet werden.